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Der
Verein wurde im Jahre 1926 unter dem Namen KK-Schützenverein von 11 Mitgliedern
gegründet. In den dreißiger Jahren wurde das erste Schützenhaus mit einer
Schießanlage auf dem heutigen Schießgelände in Eigenarbeit erstellt. Das
Schützenhaus mit Schießanlage sowie alle Dokumente der Gründerjahre wurden
während des Krieges völlig zerstört.
1954
wurde der Verein unter der Wortführung von Hermann Bechtler II neu gegründet.
Im Jahre 1963 konnte das neu errichtete Schützenhaus eingeweiht werden. Im
gleichen Jahr gelang es dem Jungschützen Karl Ramp , als erstem Mitglied des
Vereins, sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.
Unter
der Regie von Johann Bender wurde 1965 mit dem Bau des Clubhauses begonnen und
in Eigenarbeit erstellt.
Mit
12 Jahren holte Kurt Hillenbrand den ersten deutschen Meistertitel nach Kronau
und sein Bruder Walter wurde in die Nationalmannschaft berufen. 1971 wurde Kurt
Hillenbrand Europameister mit der Jugendnationalmannschaft des DSB.
Zum
50jährigen Bestehen des Vereins wurde unter Leitung des 1. Vorsitzenden Heinz Tillmann die Schießhalle mit 16
Luftgewehrständen erstellt.
Kurt
Hillenbrand errang in der Jugend- und Juniorenklasse 5 Europameistertitel. 1978
gewann Kurt Hillenbrand mit der Nationalmannschaft den Weltmeistertitel im
Luftgewehrschießen und die Vizeweltmeisterschaft im KK-Liegendkampf.
Walter
Hillenbrand wurde 1979 im Luftgewehrschießen Einzel- und Mannschaftsvizeeuropameister.
Bei der Weltmeisterschaft der Armbrustschützen belegte er in der Einzel- und
Mannschaftswertung den 3. Platz. Im gleichen Jahr konnte er im Luftgewehrschießen
den Weltmeistertitel mit nach Kronau nehmen.
Der
Deutsche Schützenbund kürte Walter Hillenbrand zum Schützen des Jahres 1979. Im
folgenden Jahr erhielt er vom Bundespräsidenten Carl Karstens das Silberne Lorbeerblatt
verliehen.
1980
qualifizierte sich Kurt Hillenbrand zu den Olympischen Spielen nach Moskau.
Doch der Olympiaboykott versagte ihm die Teilnahme.
Auch
im Jahr 1981 konnten Kurt und Walter Hillenbrand ihr Können unter Beweis stellen.
Sie wurden Mannschaftsweltmeister im Luftgewehrschießen und erhielten hierfür
1982 das Silberne Lorbeerblatt der Bundesrepublik.
Bei
den Weltmeisterschaften 1983 im Armbrustschießen wurde Walter Hillenbrand
Weltmeister und 3facher Vizeweltmeister. Kurt Hillenbrand wurde Mannschaftsvizeweltmeister
mit dem Luftgewehr.
1984
war für Kurt Hillenbrand das Jahr seines größten Erfolges. Er wurde bei
den Olympischen Spielen in Los Angeles
Olympiavierter im KK-Dreistellungs-kampf. Bei den Europameisterschaften
gewinnen Walter und Kurt Hillenbrand die Broncemedaille im Luftgewehrschießen.
Walter
Hillenbrand gewann 1985 bei der Weltmeisterschaft Armbrust 10m die Broncemedaille
in der Mannschaftswertung. Bei der Weltmeisterschaft im Luftgewehrschießen
errangen Kurt und Walter Hillenbrand die Mannschaftsbroncemedaille. Der
Kronauer Schüler Michael Kerle wurde Deutscher Meister mit dem Luftgewehr und
belegt im Luftgewehr Dreistellungskampf
den 3. Platz in München. Mit einem neuen deutschen Rekord wurde Kurt
Hillenbrand Deutscher Meister mit dem Zimmerstutzen, während er mit seinem
Bruder Walter, Harold Braun und Peter Scherz mit der 10m Armbrust den
Mannschaftstitel in München gewinnen konnte. Walter Hillenbrand gewann im niederländischen
Zundert die Broncemedaille mit der Armbrust 10m in der Mannschaftswertung der
Weltmeisterschaft. Im gleichen Jahr qualifizierten sich Kurt und Walter Hillenbrand
für die Welttitelkämpfe im Luftgewehrschießen in Mexiko und errangen dort ebenfalls
die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung.
Das
Jahr 1986 brachte dem Verein bei den nationalen Titelkämpfen in München die bis
dato größten Erfolge: 6 Gold-, 1 Silber- und 3 Bronzemedaillen waren die stolze
Ausbeute von der Schüler- bis zur Schützenklasse. Mit Christine Wittek brachte
Jugendleiter Egon Hoffner wieder eine hoffnungsvolle Schülerschützin nach
München, die auf Anhieb den Titel im Luftgewehrschießen und Platz drei im
LG-Dreistellungskampf gewinnen konnte. Walter Hillenbrand siegte mit dem
Zimmerstutzen und kann auch mit der Armbrust 10m den Titel nach Kronau holen.
Die Mannschaft der Schützenklasse gewann mit dem Luftgewehr und der Armbrust 10
m, während die Jugendmannschaft im Luftgewehr-Dreistellungskampf siegreich war.
Peter
Scherz und Walter Hillenbrand wurden 1987 Mannschaftsweltmeister mit der
Armbrust 10m im österreichischen Rohrbach. Mit 4 Gold-, drei Silber- und 5
Bronzemedaillen waren die Kronauer Schützen auch 1987 bei den Deutschen Meisterschaften
eine der stärksten Mannschaften.
Im
Jahr 1988 wurde Kurt Hillenbrand Landes- und Bundesschützenkönig. Bei den
Deutschen Meisterschaften holten sich Walter und Kurt Hillenbrand zusammen mit
Wolfgang Bähr zum dritten Male nacheinander den Titel im Luftgewehrschießen.
1989
gewann die Kronauer Mannschaft zum ersten Male den DSB-Pokal im Luftgewehrschießen
im benachbarten Sandhausen. Bei den Deutschen Meisterschaften erkämpfte sich
die Mannschaft der Schützenklasse den vierten Sieg in Folge mit dem Luftgewehr.
Myriam Bender siegte in der Jugendklasse mit 386 Ringen.
Für
die Weltmeisterschaft 1990 im
Feldarmbrustschießen qualifizierten sich 3 Kronauer Schützen. Susanne Frölich
wird Mannschaftsweltmeisterin, Walter Hillenbrand Vizeweltmeister und zusammen
mit Rüdiger Hillenbrand Broncemedaillengewinner in der Mannschaftswertung. Bei
den Polizeieuropameisterschaften wurde Kurt Hillenbrand 3facher Europameister.
Einzelweltmeister
Feldarmbrust wurde Walter Hillenbrand 1992. Die Mannschaftsweltmeisterschaft
gewannen Rüdiger und Walter Hillenbrand mit 3 weiteren Schützen des DSB. Auch
Susanne Frölich wurde Mannschaftsweltmeisterin.
Die
Mannschaft des Deutschen Schützenbundes mit den Kronauer Schützen Walter
Hillenbrand, Rüdiger Hillenbrand und Jürgen Moch gewinnen 1993 die Europameisterschaft
Feldarmbrust. In der Einzelwertung wurde Walter Hillenbrand Vizeeuropameister.
In der Damenklasse wurden Mannschaftseuropameister Regina Busch und Christine
Wittek. Christine Wittek sicherte sich in der Einzelwertung die Broncemedaille.
Andreas
Abzieher gewinnt bei den Europameisterschaften 1994 mit der Freien Waffe die
Broncemedaille. Die Weltmeisterschaften Feldarmbrust wurden 1994 in Wiesbaden
ausgetragen. Der erst 13 Jahre alte Ralf Hillenbrand und Christine Wittek
werden Mannschaftsweltmeister. Walter Hillenbrand gewinnt die Silbermedaille in
der Mannschafts- und Einzelwertung.
Bei
der Generalversammlung 1995 stellt der Hauptkassier Alfred Reichert, nach 33
erfolgreichen Jahren, sein Amt zur Verfügung. Sein Nachfolger wurde Werner
Klevenz.
Bei
den Europameisterschaften im Luftgewehrschießen 1995 war Andreas Abzieher in
der Mannschaftswertung erneut erfolgreich. Er gewann zusammen mit der deutschen
Mannschaft die Broncemedaille. Für die Feldarmbrustschützen waren die Europameisterschaften
ein voller Erfolg. Walter Hillenbrand wurde Mannschaftseuropameister und in der
Einzelwertung Vizemeister. Regina Busch und Christine Wittek gewannen die
Europameisterschaft mit der Mannschaft. Christine Wittek gewann in der Einzelwertung
die Broncemedaille. Ralf Hillenbrand wurde mit der Juniorenmannschaft Vizeeuropameister.
Bei
den Feldarmbrustweltmeisterschaften 1996 wurden Walter und Ralf Hillenbrand
Mannschaftsweltmeister und konnte in der Einzelwertung den 3. Platz belegen.
Andreas Abzieher wird Europameister mit der Freien Waffe. Die Kronauer
Mannschaft in der Herrenaltersklasse wurde mit Walter Hillenbrand, Manfred
Göbel und Klaus Stephan Deutscher Meister im Luftgewehrschießen. Walter
Hillenbrand wurde Deutscher Meister mit der Feldarmbrust
Steffen
Hillenbrand und Matthias Schleich waren 1997 bei den Deutschen Meisterschaften
erfolgreich. Matthias Schleich wurde Deutscher Jugendmeister im
KK-Liegendkampf, Steffen Hillenbrand erzielte den gleichen Titel mit dem
Luftgewehr in der Schülerklasse. Regina Busch, Rüdiger und Walter Hillenbrand
wurden mit der Deutschen Nationalmannschaft Europameister mit der Feldarmbrust.
Walter Hillenbrand holte sich noch den Einzeltitel bei dieser Europameisterschaft.
Auch
1998 waren unsere Feldarmbrustschützen auf internationaler Ebene wieder erfolgreich.
Ralf Hillenbrand wurde Mannschaftsweltmeister, während seine Vereinskameradinnen
und –Kameraden sich den Vizeweltmeistertitel sichern konnten. Bei den Deutschen
Meisterschaften in München wird Andreas Abzieher Deutscher Meister mit dem
Luftgewehr.
Für
die Feldarmbrust Europameisterschaft 1999 konnten sich drei Kronauer Schützen
qualifizieren. Walter und Ralf Hillenbrand wurden jeweils Europameister in der
Einzel- und Mannschaftswertung. Steffen Hillenbrand wurde zusammen mit seinem
Bruder Ralf und der aus Babenhausen stammenden Ina Schmitt
Mannschaftseuropameister in der Juniorenklasse.
Das
Jahr 2000 begann mit den Weltmeisterschaften der Feldarmbrustschützen in Neuseeland.
Christine Moch, Steffen, Ralf und Walter Hillenbrand gingen für den Deutschen
Schützenbund an den Start. In Bassum siegten die Schützen des SSV Kronau zum
fünften male nach 1989, 1990, 1992 und 1993 beim Pokalschießen des Deutschen
Schützenbundes im Luftgewehrschießen. Bei den Deutschen Meisterschaften wird
Herta Stork Deutschen Meisterin mit dem Luftgewehr und dem KK-Standardgewehr.
Der
Sportschützenverein 1926 e.V. Kronau feiert im Jahre 2001 sein 75-jähriges Vereinsjubiläum.
Einer der Höhepunkte im Jubeljahr ist das Pokalfinale des Deutschen
Schützenbundes das am 21. April 2001 in der Kronauer Mehrzweckhalle ausgetragen
wird.
Die
Vorstandschaft, alle aktiven Schützen und passiven Mitglieder freuen sich auf
dieses Ereignis. Sie werden bemüht sein, den Schützenfreunden und Gästen aus
ganz Deutschland den Aufenthalt in Kronau zu einem Erlebnis werden zu lassen.
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